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	<title>Uncategorized | Vergessene Münchnerinnen</title>
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	<description>Reminiszenzen an Frauen voller Leben: Veranstaltungen, Bücher und historische Stadtspaziergänge</description>
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	<title>Uncategorized | Vergessene Münchnerinnen</title>
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		<title>Ein Leben für die Jugend</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 08:41:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Alter Südfriedhof]]></category>
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					<description><![CDATA[Isabella Braun&#160;(1815-1886) steht schon lange auf meiner Liste der „Vergessenen Münchnerinnen“, und doch habe ich ihren 200. Geburtstag um knapp drei Monate verpasst. In drei Monaten jährt sich ihr Todestag zum 130. Mal – die Mitte zwischen den beiden Terminen ist auch ein schöner Anlass. Eine glückliche Kindheit hatte die „braune Bill“ in Schloss Jettingen, [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Isabella Braun</strong>&nbsp;(1815-1886) steht schon lange auf meiner Liste der „Vergessenen Münchnerinnen“, und doch habe ich ihren 200. Geburtstag um knapp drei Monate verpasst. In drei Monaten jährt sich ihr Todestag zum 130. Mal – die Mitte zwischen den beiden Terminen ist auch ein schöner Anlass.</p>



<p>Eine glückliche Kindheit hatte die „braune Bill“ in Schloss Jettingen, die sie anschaulich in den Erzählungen „Aus meiner Jugendzeit“ schilderte. Doch plötzlich war alles anders: Halbwaise, Schülerin bei den Englischen Fräulein in Augsburg, dann in Ausbildung zur Lehrerin. Zehn Jahre lang unterrichtete Isabella Braun in Neuburg / Donau an einer Volksschule für Mädchen, mehrere Jahre als Privatlehrerin in Augsburg. Als Jugendbuchautorin gab sie ab 1856 die „Jugendblätter für christliche Unterhaltung und Belehrung“ heraus und übte sich in München 30 Jahre lang im Überleben mit dem Minimum. Die Zusammenarbeit mit bekannten Autoren und Prinzessinnen brachte Ehre und Ruhm, aber wenig Geld.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="365" src="https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/09/Isabella-Braun_Ein-Leben-fuer-die-Jugend_500-1.jpg" alt="Isabelle Braun" class="wp-image-987513499" style="width:527px;height:auto" srcset="https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/09/Isabella-Braun_Ein-Leben-fuer-die-Jugend_500-1.jpg 500w, https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/09/Isabella-Braun_Ein-Leben-fuer-die-Jugend_500-1-480x350.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 500px, 100vw" /></figure>



<p></p>



<p>Die Jettinger haben „ihre“ Isabella nicht vergessen. Auch die Neuburgerinnen ehren Isabella Braun seit 20 Jahren im Dezember mit einer kleinen Lichterfeier vor dem Denkmal im Park, und der ehemalige Kulturamtsleiter und seine Töchter haben ihre „Weihnachtsgeschichten“ neu herausgegeben. Die Münchner haben immerhin ihr Grab im Südfriedhof. Und ein Blatt im Kalender 2017 ist für sie reserviert.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="300" height="301" src="https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/09/Isabella-Braun_Friedhof_Muenchen.jpg" alt="Isabella Braun Grabstätte Südfriedhof München" class="wp-image-987513500" style="width:395px;height:auto" srcset="https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/09/Isabella-Braun_Friedhof_Muenchen.jpg 300w, https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/09/Isabella-Braun_Friedhof_Muenchen-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
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		<title>Immer noch ein Geheimnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2016 13:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Im April habe ich Maria Anna Lindmayr vorgestellt: Sie wurde 1697 im Tal geboren als Tochter eines herzoglichen Kammerdieners und starb 1727 als Karmelitin und Mystikerin.Ihre Bedeutung für München ist wenig bekannt, doch von Gewicht – aber das kann man im Kalender nachlesen. Oder sich anlässlich einer Führung im Sommer erzählen lassen. Ich möchte hier [&#8230;]]]></description>
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<p>Im April habe ich Maria Anna Lindmayr vorgestellt: Sie wurde 1697 im Tal geboren als Tochter eines herzoglichen Kammerdieners und starb 1727 als Karmelitin und Mystikerin.<br>Ihre Bedeutung für München ist wenig bekannt, doch von Gewicht – aber das kann man im Kalender nachlesen. Oder sich anlässlich einer Führung im Sommer erzählen lassen.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="500" height="773" src="https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/10/Maria-Anna-Lindmayr-1.jpg" alt="Maria-Anna-Lindmayr" class="wp-image-987513990" srcset="https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/10/Maria-Anna-Lindmayr-1.jpg 500w, https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/10/Maria-Anna-Lindmayr-1-480x742.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 500px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Maria Anna Lindmayr</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Ich möchte hier erzählen, wie ich ihre Geschichte gefunden habe: Es war am Anfang meiner Recherchen. Ich kam vor der Gedenkplatte für die Grafen von Forbach mit einer Frau ins Gespräch. Sie erzählte, dass in diesem Grab eine Person mehr läge, als auf der Platte steht. Das sei nirgends verzeichnet, aber sie sei sich ganz sicher. Man müsste nur die Gruft öffnen und bei der unbekannten Leiche einen Gentest machen, denn sie wisse genau, wer das ist: eine Nonne. Das Gespräch dauerte eine ganze Weile, und zum Schluss offenbarte mir die Dame den Namen der Nonne: Anna Maria Lindmayr.<br>Ich bin neugierig geworden und habe recherchiert. Dabei habe ich in einem Buch die Erzählung eines Paters gelesen, dem etwa 1956 auf dem Südfriedhof genau dasselbe wie mir passiert ist. Ihm erschien eine Frau, die sagte: Nicht wahr, Pater, Sie suchen nach der Lindmayr? Er war verblüfft. In der Gruft ist eine Leiche zuviel, sagte die Frau. Er durfte damals die Gruft besichtigen und fand tatsächlich einen Sarg mit einer einbalsamierten weiblichen Leiche, aber ohne Namen.<br>Zweimal ein ähnliches Erlebnis, nur liegen 60 Jahre dazwischen!</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="500" height="687" src="https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/10/Maria-Anna-Lindmayr-1-1.jpg" alt="Maria-Anna-Lindmayr" class="wp-image-987513991" srcset="https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/10/Maria-Anna-Lindmayr-1-1.jpg 500w, https://vergessenemuenchnerinnen.de/wp-content/uploads/2025/10/Maria-Anna-Lindmayr-1-1-480x660.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 500px, 100vw" /></figure>



<p></p>



<p>Das Geheimnis um das Grab ist bis heute ungeklärt.</p>
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